Ausbildungsmesse an der Ernst-Reuter-Schule

Wer mag sie, wem hilft sie, wer kann sie schon beantworten - die Frage: Was werde ich in 10 Jahren machen? Beruflich? Ein klein wenig nervig ist sie schon, die Aufforderung, in die Zukunft des eigenen Lebens zu blicken. Aber auf der anderen Seite stimmt es auch, dass man im Leben nie wieder so viel Zukunft vor sich hat, wie am Ende der Schulzeit. Was also anfangen mit dem eigenen Leben ... ?

Um bei der Beantwortung dieser Frage erste Impulse zu geben, fand am 31. Januar die erste Ausbildungsmesse im Brunnenviertel an der Ernst-Reuter-Oberschule statt, veranstaltet vom Träger Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH mit der Unterstützung der eigenen Auszubildenden und gefördert durch die Europäische Union, die Bundesrepublik Deutschland, das Land Berlin im Rahmen des Programms Soziale Stadt.

An über 30 Ständen warfen die Schüler der neunten und zehnten Klassen der Ernst-Reuter-Schule  einen ersten Blick in ihre Zukunft. Sie informierten sich bei Anbietern von Ausbildungsplätzen, bei Beschäftigungsträgern oder weiterführenden Schulen. Immer entlang der Frage: Was ist überhaupt möglich?

 

 

 

 

 

 

 

 

Vielleicht erst einmal ein Jahr ins Ausland? Zum Beispiel über den Internationalen Jugendfreiwilligendienst? Auf dem Foto ist gut zu sehen, dass es eine Menge Fragen zu beantworten gab zum Thema freiwilliges ökologisches Jahr, freiwilliges soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst. Naturgemäß waren die Schüler der zehnten Klasse hier schon näher am Thema dran und hatten konkretere Fragen als die Schüler der neunten Klassen. Ein Mädchen der zehnten Klasse hatte sogar eine fertige Bewerbung dabei. Respekt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Große Chancen für Mädchen, wenn Sie sich für eine Ausbildung im Baugewerbe entscheiden. An diesem Stand eines Bauunternehmers (Bild) war zu erfahren, dass nur ein Mädchen als Auszubildende eingestellt werden konnte, obwohl man sich viel mehr Mädchen wünschte. Das Baugewerbe kämpft noch gegen Vorurteile, nur wenige (und auch nur wenige Mädchen) wissen, dass  immer weniger körperliche Arbeit gefragt ist, sondern Spaß an der Arbeit mit Maschinen. Nur selten noch wird mit dem Spaten geschippt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Genau das richtige für die Schüler der neunten Klassen. Wer schraubt am schnellsten die Klappen an die Rohre? Ein kleiner Test, ob ein Bauberuf das richtige ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Klar, wie im Krimi geht es bei der Polizei nicht zu. Aber wie eigentlich dann? Sitzt die Polizei in Wahrheit oft am Schreibtisch? Oder ist es ein Beruf an der frischen Luft? Und bei wem bewirbt man sich für welchen Dienst bei der Polizei? Ein gutes Zeichen, wenn Telefonnummern ausgetauscht werden, oder?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das ist übrigens auch ein Ausbildungsberuf. Verantstaltungstechniker! Aber das nur als Tipp am Rande :-)

Besonderer Teil der Messe war das Bühnenprogramm. Hier konnten sich Firmen vorstellen und einen ersten Eindruck vermitteln. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach 14.00 Uhr konnten die Schüler der Oberstufe (11., 12. und 13. Klasse) und interessierte Schüler anderer Schulen, Eltern und Bewohner aus dem Brunnenviertel die Messe besuchen. Auch hier wieder gab es zum Auftakt das interaktive Theaterstück "Die Zukunft beginnt jetzt".

Die Messe wurde von Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH mit großer Unterstützung aus ihren Ausbildungsbereichen durchgeführt.