Das war 2017

Das war 2017 im BrunnenviertelWussten Sie noch was im Januar 2017 im Brunnenviertel geschah? Der erste Beitrag auf dieser Webseite war mit „Broschüre hilft bei Suche nach Kitaplatz“ überschrieben. Auf unserem YouTube-Kanal stellten wir ein Video online, dass das Aktionsfondsspiel vorstellte. Und auf Facebook begannen wir 2017 mit der Nachricht „Vor dem Schnee sind alle gleich“. Und dann folgte ein Jahr mit vielen Aktionen und Projekten im Kiez.

Der für die weitere Arbeit grundlegende Termin war die Zukunftswerkstatt im März. Hier stellten Anwohner und Anwohnerinnen die Weichen für die Arbeit der nächsten zwei Jahre der beiden Quartiersmanagements im Brunnenviertel. Die Ergebnisse der Zukunftswerkstatt im März flossen maßgeblich in die Erstellung des neuen IHEKs (Integrierte Handlungs- und Entwicklungskonzept für die Jahre 2017 und 2018) mit ein, das im Juni veröffentlicht wurde. In dem Strategiepapier sind der Stand der Gebietsentwicklung, Handlungsbedarfe und Entwicklungsziele für das Gebiet Brunnenviertel-Ackerstraße festgeschrieben.

Bau VikihausZweifellos sichtbarster Erfolg der Arbeit des Quartiersmanagements Brunnenviertel-Ackerstraße ist der Baubeginn des neuen Vikihauses (dazu ein schöner Film auf YouTube - und noch ein zweiter) auf dem Sportplatz in der Stralsunder Straße. Der vom Sportverein Viktoria Mitte genutzte Neubau dient künftig „Projekten in den Bereichen Bildung, Nachbarschaft, Gesundheit, Integration und Umwelt“, wie das IHEK verrät.

Unter den aus dem Fördertopf Projektfonds ermöglichten Aktivitäten seien beispielsweise die Seniorenfreizeitgruppe „Gartenplatz“ genannt. Die Gruppe traf sich monatlich und unternahm zusätzlich fast jeden Monat einen gemeinsamen Ausflug für Ältere. Sehr aktiv war auch das Projekt „Nächster Halt: Ackerstraße“, das mithilfe der Bewohner und Bewohnerinnen unter anderem den Edeka-Vorplatz verschönern möchte. Mit Straßenfesten, Sprechstunden und mehreren Gartenaktionen war es im Kiez präsent. Großen Nutzen brachte das Projekt JobTalks den Schülern und Schülerinnen der Ernst-Reuter-Oberschule. Auszubildende stellten peer-to-peer ihre Berufe vor und gaben Tipps für die Wahl eines Ausbildungsplatzes.

Die Angebote im Familienzentrum Wattstraße sind in den letzten Jahren so zahlreich geworden, dass es schwerfällt, einzelne Termine herauszuheben. Das Quartiersmanagement hat die rege Arbeit des Nachbarschaftstreffs in der Wattstraße auch in diesem Jahr wieder unterstützt.

Über den Fördertopf Aktionsfonds wurden 2017 zahlreiche Ideen von Bewohnern und Bewohnerinnen finanziert. Als letztes fand eine Kleidertauschparty Zuspruch.

Interreligiöser BrunchBesonders erfreulich ist, dass ein zuvor gefördertes Projekt weiterhin aktiv ist. Der interkulturelle Brunch lud in 2017 auch ohne Mittel aus dem Förderprogramm Soziale Stadt vier Mal zum Austausch mehrerer Religionen ein.

Praktisch bei der Suche nach einem Kitaplatz ist die von den beiden Managements erstellte Kitabroschüre, die Anfang 2017 aktualisiert wurde. Sie kann als PDF heruntergeladen werden oder als Druckexemplar in den beiden Vorortbüros abgeholt werden. Ebenfalls eine Eigenaktivität waren zum Beispiel das nachbarschaftliche Backgammonspiel anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus oder der Suppenwettbewerb.

Richtfest Usedomer StraßeEin starker Partner und Unterstützer der Quartiersmanagements ist die Wohnungsbaugesellschaft Degewo. Im Jahr 2017 feierte das Unternehmen Richtfest für den Neubau in der Usedomer Straße und kündigte einen weiteren Neubau in der Gleimstraße an Der dritte Neubau im Kiez befindet sich in der Graunstraße und wurde bereits 2016 fertiggestellt und bezogen.

Zum Schluss noch einmal eine herzliche Gratulation an alle Einrichtungen im Brunnenviertel, die in diesem Jahr ein Jubiläum feierten. Der Verein Unterwelten wurde in diesem Jahr 20 Jahre alt. Und das Lazarus-Haus feierte 25 Jahre ambulante Hospizarbeit in der Bernauer Straße.

 

27.12.2017

Text und Fotos: Andrei Schnell