Brunnenkiezmütter - Mütter machen Mobil im Brunnenkiez

- Die Brunnenkiezmütter stellen sich vor. Fotos: S. Engelbrecht 2009
Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, Familien im Gebiet Brunnenviertel-Ackerstraße, insbesondere diejenigen mit Migrationshintergrund, so früh wie möglich zu erreichen und sie in ihrer Erziehungs- und interkulturellen Kompetenz zu stärken sowie Aufklärungsarbeit über die Mitverantwortung der Eltern im Bildungsweg ihrer Kinder und über Möglichkeiten der Sprachförderung zu leisten. Um dieses Ziel zu erreichen, werden 10 Frauen in einer 6-monatigen Schulung zu „Brunnenkiezmüttern“ fortgebildet. Kriterien für die Aufnahme ins Projekt waren neben der Einbindung in die jeweiligen Communities vor allem gute sprachliche und kulturelle Kompetenzen sowie ein ausgeprägtes Bildungsverständnis. Die Schulungen werden durch zusätzliche Seminare und Workshops, Exkursionen und Hospitationen ergänzt. Mit den „Brunnenkiezmüttern“ werden Materialien erstellt, die den Familien, die durch die „Brunnenkiezmütter“ besucht werden, als Hilfestellung überreicht werden.
Die Schulung behandelt, immer im Dialog mit den Frauen und durch Umsetzungsbeispiele veranschaulicht, unter anderem folgende zentrale Themen:
- Sprachförderung
- Kommunikationstraining, Gesprächsführung und Beratungsstrategien
- Konfliktberatung und Mediation
- Hilfsangebote bei häuslicher Gewalt
- Allgemeine Erziehungsfragen
- Sensibilisierung für genderspezifische Erziehung
- Gesundheit, Ernährung und Bewegung
- Abläufe in Kindertageseinrichtungen und Schule
Zunächst sollen die „Brunnenkiezmütter“ selbst die einzubeziehenden Kiezstrukturen, aber auch das Jugendamt, BIG und andere Hilfsangebote persönlich kennen lernen und Kontakt aufnehmen. Nach den Schulungen informieren und begleiten die „Brunnenkiezmütter“ jeweils ein bis zwei Familien mit bis zu zehn Besuchen. Während des Einsatzes werden sie in Form von Gruppentreffen, individueller Beratung und Schulung unterstützt, um den Erfolg des Projektes zu gewährleisten. Entsprechend den individuellen Schwerpunkten und Wünschen können die Brunnenmütter neben ihren Einsätzen in den Familien auch vor Ort im Bewohnertreff, in Kinderbetreuungseinrichtungen oder in Schulen tätig werden.
Das Projekt wird in Kooperation vom Sven Walter Institut der GFBM und der Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH durchgeführt.
Es wird zunächst von Ende 2008 bis Ende 2010 über das Programm Soziale Stadt im Quartiersmanagement Brunnenviertel-Ackerstraße gefördert. Im Anschluss ist eine Weiterführung über Beschäftigungsmaßnahmen vorgesehen.
Projektdaten und Kontakt:
Träger: Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH
Laufzeit: 2008-2010
Fördertopf: QF3
-> Zurück zur Übersicht "Nachbarschaft und Integration"
Die Schulung behandelt, immer im Dialog mit den Frauen und durch Umsetzungsbeispiele veranschaulicht, unter anderem folgende zentrale Themen:
- Sprachförderung
- Kommunikationstraining, Gesprächsführung und Beratungsstrategien
- Konfliktberatung und Mediation
- Hilfsangebote bei häuslicher Gewalt
- Allgemeine Erziehungsfragen
- Sensibilisierung für genderspezifische Erziehung
- Gesundheit, Ernährung und Bewegung
- Abläufe in Kindertageseinrichtungen und Schule
Zunächst sollen die „Brunnenkiezmütter“ selbst die einzubeziehenden Kiezstrukturen, aber auch das Jugendamt, BIG und andere Hilfsangebote persönlich kennen lernen und Kontakt aufnehmen. Nach den Schulungen informieren und begleiten die „Brunnenkiezmütter“ jeweils ein bis zwei Familien mit bis zu zehn Besuchen. Während des Einsatzes werden sie in Form von Gruppentreffen, individueller Beratung und Schulung unterstützt, um den Erfolg des Projektes zu gewährleisten. Entsprechend den individuellen Schwerpunkten und Wünschen können die Brunnenmütter neben ihren Einsätzen in den Familien auch vor Ort im Bewohnertreff, in Kinderbetreuungseinrichtungen oder in Schulen tätig werden.
Das Projekt wird in Kooperation vom Sven Walter Institut der GFBM und der Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH durchgeführt.
Es wird zunächst von Ende 2008 bis Ende 2010 über das Programm Soziale Stadt im Quartiersmanagement Brunnenviertel-Ackerstraße gefördert. Im Anschluss ist eine Weiterführung über Beschäftigungsmaßnahmen vorgesehen.
Projektdaten und Kontakt:
Träger: Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH
Laufzeit: 2008-2010
Fördertopf: QF3
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