Den Tod künstlerisch thematisieren

endlich Heike Schmidt KonzertanzHeike Schmidt und Jenny Ribbat zeigen am 24. September ab 19 Uhr eine Aufführung mit dem Titel "endlich". Thema ist der Tod. Die künstlerische Darbietung ist eine Abendveranstaltung nach dem Tag der offenen Tür im ambulanten und stationären Hospiz des Lazarus Hauses.

Performerin Heike Schmidt führt zusammen mit Pianistin Jenny Ribbat am Montag Lieder, Texte und Gedanken über den Tod auf. "Ist es morbide, den Tod zu besingen?", fragt Heike Schmidt. Sie überzeugt, es kommt bei diesem Thema auf die richtige künstlerische Verarbeitung an. Das Thema Sterben, Tod und Vergänglichkeit geht unausweichlich alle an.

endlich Performance Heike SchmidtDie Aufführung ist beeinflusst von Franz Schuberts Streichquartett "Der Tod und das Mädchen". Heike Schmidt: "Diese Musik öffnet einen Raum, den nur wenige ohne Zögern betreten: einen Raum, der Trauer, Schmerz, Angst, aber auch Hoffnung und Sehnsucht beinhaltet". Herausgekommen ist eine Aufführung, die die Künstlerin "Konzertanz–Performance" nennt. Getragen wird die Performance durch Stimme, Improvisation, Tanz und Klavier. Es ergibt sich eine besondere Konfrontation mit dem Tod.

Neben der Performance "endlich" beteiligt sich das Lazarus Haus mit einem umfangreichen Programm an der 21. Hospizwoche in Berlin. Die Aufführung "endlich" ist an drei Terminen zu sehen:

  • 24. September um 19 Uhr im Lazarus Hospiz, Bernauer Str. 115
  • 12. und 13. Oktober jeweils um 19.30 Uhr in der Bibliothek am Luisenbad im Puttensaal, Badstraße 39

Der Eintritt ist frei.

Der Termin im Lazarus Haus wurde über das Quartiersmanagement aus dem Aktionsfonds mit Mitteln der Sozialen Stadt gefördert.

Links:
Künstlerin Heike Schmidt
21. Berliner Hospizwoche

Lazarus

15.09.2018

Text und Foto: Andrei Schnell