September 2014

Der neue Newsletter ist da

NewsletterAm Mittwoch ging der aktuelle Newsletter raus. Online ist dieser gespeichert hier (klick auf das Wort hier) oder als PDF (klick auf das Wort hier). Dieses Mal mit den Themen: Liesenbrücken, Tage der offenen Tür der Grundschulen, Kiezwerkstatt, Russische Samstagsschule und Sprechstunde unter dem Motto Häkeln und Mäkeln.

Der Newsletter der beiden Quartiersmangements im Brunnenviertel erscheint monatlich am letzten Mittwoch. Anregungen und Ideen können gern an newsletter-brunnenviertel ätt berlin.de geschickt werden.

An- und Abmeldungen für diesen Newsletter sind jederzeit über diese E-Mail-Adresse newsletter-brunnenviertel ätt berlin.de möglich.

Viel Spaß beim Lesen wünscht die Redaktion.

 

 

29.09.2014

Andrei Schnell

Ernst-Reuter-Gedenkstaffel 2014

Ernst-Reuter-GedenkstaffelAlljährlich veranstaltet die Ernst-Reuter-Oberschule die Ernst-Reuter-Staffel, dieses Mal fand die 30. Ausgabe am 11.09.2014 statt!
Jeder Läufer muss 3 Kilometer absolvieren (3 Runden à 1 Kilometer). Insgesamt 8 Läufer gehören zu einer Staffel, die natürlich in verschiedenen Altersklassen starten. Der Sieger jeder Klasse erhält einen Wanderpreis, der Gesamtsieger außerdem den großen Wanderpokal.

Am Start- und Zielpunkt nahe der Wiesenstraße erwartet die Läufer/innen eine kurze Jubeldusche der vielen Zuschauer. Auch dieses Mal herrschte eine großartige Stimmung, eine echt tolle Veranstaltung. Hauptorganisator ist Herr Brockner, Sportfachbereichsleiter der Ernst-Reuter-Schule und Schulsportberater von Gesamt-Mitte. Er selber ist natürlich auch in der Lehrerstaffel mitgelaufen.
 
Ernst-Reuter-Gedenkstaffel
Ernst-Reuter-Gedenkstaffel
 
29.09.2014
Text und Foto: Kiezsportlotsin Susanne Bürger

Abschlussfeier für Ballspiele am Gartenplatz

Abschlussfeier BallspieleDer Sportverein Viktoria Mitte lädt am 28. September zum Abschlussturnier des Ballspielprojektes auf den Gartenplatz ein. Mit dabei sind die Weddinger Wiesel mit Basketball und bwgt e.V. mit dem Projekt "Brunnenviertel bewegt".

Das Turnier findet am Sonntag, den 28. September, von 14 bis 18 Uhr statt. Damit endet ein spannendes Projektjahr mit einem  Ballspielfest und  Turnieren auf dem Gartenplatz.

Was:  Folgende Aktionen sind geplant
1. Stempelkarte: Die Kinder und Jugendlichen durchlaufen alle Sportarten. Zum Schluss winkt ein kleiner Gewinn.
2. Turnier: Fußball, Basketball, Boule und Tischtennis veranstalten Turniere
3. Torwandschießen

Das Projekt "Ballspiele am Gartenplatz" wird mit Mitteln des Förderprogramms „Soziale Stadt“ vom Quartiersmanagement Brunnenviertel-Ackerstraße gefördert.

 

 

23.09.2014

Text und Foto: Janine Gensheimer

Ideenaufruf für den Aktionsfond

Aktionsfond Ideenaufruf BrunnenstraßeBis zum 31. Oktober werden wieder Ideen für Aktionsfond gesucht. Im Aktionsfonds können von der Aktionsfondsjury (früher Vergabejury) kleinere, sofort wirksame Projekte, die der Stärkung der Nachbarschaft dienen, bewilligt werden. Gesucht werden kleine Projekte, die mit bis zu 1.000 Euro gefördert werden können.

Eine kurze Hilfestellung zur Beantragung und ein formatierter Antrag finden sich auf unserer Webseite.

Welche Art Projekte möglich sind, zeigen zum Beispiel die in diesem Jahr bereits beschlossenen Projekte wie Bücherbox oder Billard-Turnier. Klick auf das Wort hier führt zu den Aktionsfondsprojekten 2014.

Beim Ideenaufruf für den Aktionsfonds werden Menschen oder Projektträger gesucht, die ihre Idee auch selbst umsetzen möchten und deren Idee im Brunnenviertel (Gebiet Ackerstraße) stattfindet. Möglich sind Bewilligungen für Sachmittel, die das Projekt zur Umsetzung benötigt.

 

23.09.2014

Text Andrei Schnell

Sprach- und Lesewoche auch im Brunnenviertel

Dritte Weddinger Sprach und LesewocheIn diesem Jahr gibt es zum dritten Mal die Weddinger Sprach- und Lesewoche. In diesem Jahr ohne finanzielle Unterstützung durch eines der Quartiersmanagements, die das Projekt in den Startjahren gefördert hatten. Im Brunnenviertel finden zwei Veranstaltungen dieses Kulturfestes statt, bei dem sich alles rund um das gelesene Wort dreht. Das gesamte Programm findet sich auf den Postkarten mit dem Motto: "Bei mir liest du schön!"

In den ersten zwei Jahren wurde die Sprach- und Lesewoche von der Weddinger Bürgerstiftung organisiert (deren Webseite gerade umgestaltet wird). Man kann sagen, dass die Bürgerstiftung Wedding noch (oder wieder) Unterstützer benötigt. Für Menschen, die etwas bewegen wollen, eine schöne Anlaufstelle, um dem Kiez etwas zu geben.

In diesem Jahr organisieren Daniel Gollasch und Frank Sorge die Weddinger Sprach- und Lesewoche. Die Quartiersmanagements wünschen beiden viel Erfolg bei der Verstetigung dieses Projektes.

Im Brunnenviertel kann man am Donnerstag, 25. September, um 20 Uhr in der Bar "Tati goes Underground" in der Brunnenstraße 115 eine offene Lesebühne besuchen. Lesebühne heißt, wer sich traut liest einen Text am Mikrofon vor und vertraut auf die Kraft der Worte und sonst nichts. Die Bar, die von Kennern geliebt wird, ist ein wenig unscheinbar, aber mit Hilfe der Hausnummer gut zu finden.

Und am Sonnabend, 27. September, geht es auf der Verkehrsinsel Gleim-Oase am Gleimtunnel um "Grenzgänger, Wunderheiler und Pflastersteine". Beginn ist hier um 14 Uhr. (Bei herbstlichen Temperatur warm anziehen!)

Es stimmt: Beide Veranstaltungen werden dem Anspruch der diesjährigen Sprach- und Lesewoche "Live-Literatur an deinen Lieblingsorten" wirklich gerecht.

 

22.09.2014

Text: Andrei Schnell

Plakat: Veranstalter

Sportliche Tage im Brunnenviertel

Aktionstage AusleihstationOb Sommer oder Herbst, für Sport auch unter freiem Himmel sollte immer die genau richtige Jahreszeit sein. Bwgt e.V. veranstaltet in diesem Jahr noch drei Aktionstage an der frischen Luft. Aktionstag bedeutet, dass an diesem Tag alle, die Lust haben, ohne Anmeldung kommen können und bei unterschiedlichen Bewegungsspielen mitmachen können. Auch die Spiele-Ausleihe-Stationen werden an diesen besonderen Tagen von bwgt e.V. wie bislang mitgebracht.

Die nächsten Termine für die Aktionstage, die nicht in der Turnhalle stattfinden, jeweils von 15 bis 17.30 Uhr sind:

27. September. am Vinetaplatz

11. Oktober am Gartenplatz

25. Oktober am Vinetaplatz

Außerhalb der Aktionstage können weiterhin mit Anmeldung an den Ausleihstationen verschiedene Bälle, Kellen oder Seile ausgeliehen werden - wie in einem früheren Beitrag beschrieben.

Das Projekt „Brunnenviertel bewegt – selbstbewusst & draußen“ wird aus dem Quartiersfonds 3 des Programms „Soziale Stadt“ gefördert, das Team des bwgt e.V. (ehemals BERLINbewegt e.V.) arbeitet seit Frühjahr 2013 daran, das Brunnenviertel zu einem bewegteren Ort zu machen.

 

22.09.2014

Text und Foto: Andrei Schnell

Kiezwerktstatt am 8. November

Kiezwerkstatt am 8. November im BrunnenviertelAm 8. November werden die Grundentscheidungen für die nächsten zwei Jahre beschlossen. Den Termin 8. November vormerken. Wer im Brunnenviertel lebt oder arbeitet kann während der Kiezwerkstatt über die Leitbilder der Arbeit der beiden Quartiersmanagements im Viertel mitentscheiden. Die letzte Kiezwerkstatt fand vor zwei Jahren statt.

Berichte über die letzte Kiezwerkstatt 2012 findet sich durch Klick auf die Worte hier und hier. Der Termin für die nächste alle zwei Jahre stattfindende Kiezwerkstatt ist der 8. November. Ort, genaue Uhrzeit und Programm stehen noch nicht fest. Bislang sehen die Planungen aber wieder ein Programm mit Arbeitsgruppen zu wichtigen Themen im Kiez vor.

Wichtig ist die Kiezwerkstatt deshalb, weil sie die Schwerpunke für die Arbeit der nächsten zwei Jahre für Quartiersmanagements festlegt.

Eingeladen mitzudiskutieren sind alle Menschen, die im Brunnenviertel wohnen oder arbeiten.

Kiezwerkstatt 2012

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

20.09.2014

Text: Andrei Schnell

Foto: Dominique Hensel und Regina Friedrich 

Die Liesenbrücken - Irgendwann einmal wieder eine Verbindung?

LiesenbrückenDas Interesse für die Liesenbrücken ist groß. Bei Tag des offenen Denkmals kamen am Sonntag (14.9.) fast 200 Menschen, um sich über das denkmalgeschützte Bauwerk zu informieren. Das Bündnisses Liesenbrücken präsentierte seine Idee, einen Geh- und Radweg über die stillgelegten Eisenbahnbrücken einzurichten. Dieser würde dann vom Nordbahnhofpark zum Humboldthain reichen.

Spannend fanden viele die Ideen der Studenten der Technischen Universität Berlin, Campus Ackerstraße. Sie haben die Ergebnisse eines Entwurfsseminars im vergangenen Semester vorgestellt und sogar ein Modell mitgebracht. Alle Entwürfe beinhalteten eine Fuß- und Radverbindung über die Brücke und einen Pavillon vor der Brücke, auf dem Gelände des Nordbahnhofparks.

Antje Henning betonte in ihrem Vortrag, dass relativ schnell gute Partner gefunden werden konnten. So unterstützen die beiden Quartiersmanagements im Brunnenviertel, der Technologie-Park Humboldthain e.V., das Berliner Netzwerk für Grünzüge und die Stiftung SPI das Bündnis. Auch der Eigentümer der Liesenbrücken, die DB Netz AG, eine Tochter der Deutschen Bahn, versprach, zu helfen, dass das Projekt zum Erfolg geführt werden kann. Die Stiftung SPI treibt das Projekt ebenfalls voran, seit dem Frühjahr gibt es eine Förderung über das „Lokale Soziale Kapital“. Bei dem geförderten Projekt, das die Stiftung SPI umsetzt, geht es darum, die Öffentlichkeit aufmerksam zu machen und weitere Aktive zu sammeln.

Nach Vorträgen vom Bundesamt für Materialforschung, das die Brücke wahrscheinlich begutachten wird, sowie vom Brückeneigentümer konnten die Besucher des Denkmaltages noch einen besonders schönen Überblick über die Liesenbrücken bekommen. Der Veranstalter führte sie auf einen Balkon in der 11. Etage des Hochhauses am Ende der Ackerstraße. Der Blick von oben gab einen guten Eindruck von der Größe der 1890 bis 1896 gebauten Brücken, über die einst die Bahn nach Stettin fuhr.

Infos im Internet: www.liesenbruecken.de

 

17.09.2014

Text: Andrei Schnell

Foto: S.T.E.R.N., ks

Tage der offenen Tür an Grundschulen

Tage der offenen Tür an GrundschulenIn der Zeit vom 6. Oktober bis 17. Oktober müssen Eltern ihre Kinder anmelden, die 2015 sechs Jahre alt und damit schulpflichtig werden. Die Eltern können im Brunnenviertel aus sieben staatlichen Grundschulen des Schulsprengels 7 ihre Wunschschule auswählen. Doch welche ist das, in welche Schule das künftige Schulkind ab dem 7. September 2015 gehen? In den nächsten Wochen laden die staatlichen und die freien Grundschulen zu Tagen der offenen Tür ein. Dabei können sich Eltern und ihre Vorschulkinder ein Bild machen.

Im Bezirk Mitte stehen den Eltern seit 2010 mindestens fünf wohnortnahe Grundschulen zur Auswahl zur Verfügung. Dafür wurden die 35 Grundschulen in Mitte in zehn Schulsprengel eingeteilt. Innerhalb der Sprengel können die Eltern eine Schule auswählen. Ist die Wunschschule überlaufen, werden verschiedene Auswahlkriterien angewandt. Am Ende entscheidet das Los.

Tage der offenen Tür

18. September 2014, 9-12 Uhr
Heinrich-Seidel-Grundschule, Ramlerstraße 9-10, 13355 Berlin

18. September 2014, 10.40-12 Uhr und 14.40-16 Uhr, ab 16 Uhr Informationsveranstaltungen
Gustav-Falke-Grundschule, Strelitzer Straße 42, 13355 Berlin

1. Oktober 2014 , 9-11 Uhr, 17 Uhr Informationsveranstaltung für Eltern
Kastanienbaum Grundschule, Gipsstraße 23a, 10119 Berlin

1. Oktober 2014, 16-18Uhr
Grundschule am Arkonaplatz, Ruppiner Straße 47-48, 10115 Berlin

 7. Oktober 2014, 10-12 Uhr
Grundschule am Koppenplatz, Koppenplatz 12, 10115 Berlin

10. Oktober 2014, 14-16 Uhr
Freie Schule am Mauerpark (Freie Schule), Wolliner Straße 25/26, 13355 Berlin

11. Oktober, 11-14 Uhr
Phorms Grundschule (Freie Schule), Ackerstraße 76, 13355 Berlin

25. Oktober, 10-12 Uhr
Vineta-Grundschule, Demminer Straße 27, 13355 Berlin

(Kein Tag der offenen Tür)
Papageno Grundschule, Bergstraße 58, 10115 Berlin

 

Text: Dominique Hensel/Jessica Schrade

Foto: wikipedia

Samstags in die Schule

Russische SamstagsschuleSamstags haben die Kinder im Brunnenviertel Schule. Allerdings nicht alle Kinder – und die Anwesenheit ist auch freiwillig. Samstags übernimmt die Russische Samstagsschule einen Teil der Räume in der Ernst-Reuter-Oberschule. Mit dem neuen Schuljahr hat auch an dieser besonderen Schule der Unterricht wieder begonnen. In diesem Schuljahr besuchen 130 junge Berliner mit russischen Wurzeln die Bildungseinrichtung.

Die Sprache auf dem Schulhof ist russisch. An den Schulräumen der Ernst-Reuter-Oberschule hängen an jedem Samstag kyrillische Buchstaben. Russisch sprechen die Lehrer, russisch sprechen die Kinder, russisch spricht auch Schulleiterin Olga Delwa. „Viele der Kinder können russisch sprechen. Wir finden aber, dass es wichtig ist, die Sprache richtig zu können. Dazu gehört auch das Lesen und das Schreiben“, sagt Olga Delwa. Außerdem sei es für viele wichtig, den Kontakt zur Kultur ihres Herkunftslandes nicht zu verlieren. Auf dem Stundenplan steht deshalb vor allem die russische Sprache, aber je nach Alter der Kinder auch russische Märchen und Lieder, Literatur, Geschichte und Geographie Russlands. Auch die russischen Feste werden gemeinsam gefeiert.

2002 hat das Projekt mit 15 Kindern begonnen. In diesem Schuljahr kommen Woche für Woche fast 130 Kinder zwischen vier und 14 Jahren aus ganz Berlin ins Brunnenviertel. „Die Kinder kommen aus allen Richtungen: aus dem Wedding, aus Alt-Mitte, aus Adlershof, Lichtenberg und Marzahn“, sagt Olga Delwa. Aus dem Westteil der Stadt kommen sie nicht, weil der Schulträger, der BGFF e.V. (Berliner Gesellschaft für Förderung interkultureller Bildung und Erziehung) in Spandau eine weitere Russische Samstagsschule betreibt.

Die Kinder werden in einem Gebäude der Ernst-Reuter-Oberschule in acht verschiedenen Klassengruppen von ausgebildeten Lehrerinnen unterrichtet, die alle Muttersprachlerinnen sind. Angefangen hat die Schule in einem Raum der Evangelischen Kirche am Humboldthain. Später zog sie um in die Vineta-Grundschule, dann ins Olof-Palme-Kinder- und Jugendzentrum. Weil die Russische Samstagsschule auch aus diesen Räumen heraus gewachsen war, wechselte sie 2010 schließlich in die Ernst-Reuter-Oberschule. Samstags von 10 bis 14 Uhr kann der BGFF e.V. Räumlichkeiten der Sekundarschule nutzen.

In diesem Jahr gibt es in der Russischen Samstagsschule 27 Erstklässler, die überwiegend bereits in den Jahren zuvor in Vorschulgruppen russisch gelernt haben. „Wir freuen uns, dass es so viele sind. Es zeigt, dass wir es richtig machen“, sagt Olga Delwa. Dass sie es richtig machen, davon war auch die Jury überzeugt, die den Integrationspreis in Mitte vergibt. Bereits 2006 hat sie der Russischen Samstagsschule im Wedding den Preis zugesprochen.

 

18.09.2014

Text und Foto: Dominique Hensel

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