September 2013

Interkultureller Dialog im Brunnenviertel

Im Rahmen des Projektes "Interkultureller Dialog im Brunnenviertel" und der "Tage des interkulturellen Dialogs" finden in den kommenden Wochen wieder einige Veranstaltungen statt, zu denen junge und ältere Bewohner mit und ohne religiösem Hintergrund herzlich eingeladen sind, um sich auszutauschen und kennen zu lernen.
 

Interkultureller Dialog im Brunnenviertel
 

Opferfest im Brunnenkiez
24. Oktober, 19 Uhr

Das Opferfest ist das höchste islamische Fest und wird zum Höhepunkt des Haddsch gefeiert, der Wallfahrt nach Mekka. Es ist für alle gläubigen Muslime weltweit Pflicht, zur Feier des Festes ein Tier zu opfern, wenn sie es sich denn finanziell leisten können. Das Fleisch des Tieres sollen sie auch unter den Armen und Hungrigen verteilen. Es ist ein guter Brauch, allen Freunden und Verwandten zum Opferfest die besten Wünsche zu versichern und auch ihnen etwas von dem Fleisch zu geben.
Schülerinnen und Schüler der Schule kochen gemeinsam mit den Kiezmüttern das für das Fest typische Essen, zu dem auch Bewohner aus der Nachbarschaft eingeladen sind.
Bitte anmelden unter Tel.: 030-56 82 27 53.
Kontakt: Ilknur Gümüs, IBBC e.V.  
Tel.: 030-56 82 27 53
E-Mail: info@ibbc-berlin.de
Ort: Ernst-Reuter-Schule, Stralsunder 57

Ashure-Fest
13. November, 16 Uhr

Dieser für alle Muslime bedeutsame Tag wird verschiedentlich gefeiert. Die einen fasten, andere   bereiten eine Süßspeise aus Obst, Getreide und Nüssen zu, die an Nachbarn, Bekannte und Verwandte verschenkt oder gereicht wird. Im Brunnenviertel hat das inzwischen Tradition und wird auch in diesem Jahr fortgeführt.
Kontakt: Ilknur Gümüs, IBBC e.V.  
Tel.: 030-56 82 27 53
E-Mail: info@ibbc-berlin.de
Ort: Familienzentrum Wattstraße, Wattstraße 16, 13355 Berlin
Veranstalter: Interkulturelles Beratungs- und Begegnungs-Centrum IBBC e.V.

Adventsempfang
1. Dezember, 12 Uhr

Advent bezeichnet die Jahreszeit, in der sich besonders Christen und auch viele andere Menschen auf Weihnachten vorbereiten. Die Christen gedenken der Geburt Jesu, zugleich beginnt mit dem ersten Adventssonntag beginnt auch das neue Kirchenjahr. Der Adventsempfang ist im Brunnenviertel schon zu einer guten Tradition geworden, zu dem auch Bewohner anderer Glaubensrichtungen kommen.
Kontakt: Ilknur Gümüs, IBBC e.V.  
Tel.: 030-56 82 27 53
E-Mail: info@ibbc-berlin.de
Ort: Ev. Kirchengemeinde am Humboldthain, Gustav-Meyer-Allee 2, 13355 Berlin
Veranstalter: Interkulturelles Beratungs- und Begegnungs-Centrum IBBC e.V.
 

Der Nikolaus kommt
6. Dezember, 16 Uhr

Von den Kindern schon aufgeregt erwartet, bringt der Nikolaus als erster Höhepunkt der Adventszeit Süßigkeiten. Das wird mit Familien gefeiert.
Kontakt: Ilknur Gümüs, IBBC e.V.  
Tel.: 030-56 82 27 53
E-Mail: info@ibbc-berlin.de
Ort: Familienzentrum Wattstraße, Wattstraße 16, 13355 Berlin
Veranstalter: Interkulturelles Beratungs- und Begegnungs-Centrum IBBC e.V.

 

 

Tage des interkulturellen Dialogs

 

Alte Grenzen, neue Grenzen?
23. Oktober, 18.00 Uhr
An kaum einer Straße in Berlin ist das Thema Grenzen so präsent wie an der Bernauer Straße. In der einst geteilten Straße erinnern Mauerreste an die ehemalige Grenze zwischen Ost und West. Welche Auswirkungen hatte diese Teilung auf die Bezirke Wedding und Mitte? Gibt es hier und heute immer noch zwei unterschiedliche Lebenswelten? Mit dem Dialogtisch versuchen wir, uns anzunähern und zu verbinden. Wie können wir Unterschiede hinterfragen, Gemeinsamkeiten aufdecken und „Grenzen" überwinden?

Kontakt: Safak Yildiz, QM Brunnenviertel-Ackerstraße
Tel.: 030-40 00 73 22
E-Mail: yildiz@stern-berlin.de
Ort: Besucherzentrum der Berliner Mauer Gedenkstätte, Bernauer Straße 119, 13355 Berlin
Veranstalter: QM Brunnenviertel-Ackerstraße, Stiftung Berliner Mauer

 

"Integration war gestern“ – Chancen und Grenzen der Interkultur (Teil 1)
28. Oktober, 18.30 Uhr

Die Mehrheitsgesellschaft wird immer mehr zu einem virtuellen Begriff, der mit der Realität immer weniger zu tun hat. Sind nicht allein schon deshalb herkömmliche Integrationsversuche zum Scheitern verurteilt? Beim ersten Abend der zweiteiligen Veranstaltung sollen alltägliche Erfahrungen unter dieser Fragestellung betrachtet werden.

Kontakt: Ilknur Gümüs, IBBC e.V.  
Tel.: 030-56 82 27 53
E-Mail: info@ibbc-berlin.de
Ort: Ev. Kirchengemeinde am Humboldthain, Gustav-Meyer-Allee 2, 13355 Berlin
Veranstalter: Interkulturelles Beratungs- und Begegnungs-Centrum IBBC e.V.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

"Integration war gestern“ – Chancen und Grenzen der Interkultur (Teil 2)
4. November, 18.30 Uhr

Das Zusammenleben von Menschen unterschiedlichster kultureller Wurzeln erfordert die Bereitschaft, sich auf neue Wege einzulassen. Nur so können die reichhaltigen Ressourcen des jeweiligen kulturellen Kontextes eingebracht und für eine gemeinsame Bewältigung des Alltags fruchtbar gemacht werden. Beim zweiten Abend der Veranstaltung geht es vor allem um Beispiele gelungener Erfahrungen und um weiterführende Ideen.

Kontakt: Ilknur Gümüs, IBBC e.V.  
Tel.: 030-56 82 27 53
E-Mail: info@ibbc-berlin.de
Ort: Ev. Kirchengemeinde am Humboldthain, Gustav-Meyer-Allee 2, 13355 Berlin
Veranstalter: Interkulturelles Beratungs- und Begegnungs-Centrum IBBC e.V.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
 

Interkulturelle Begegnungen zwischen Wedding und Prenzlauer Berg – Sprache und Mehrsprachigkeit in der Erziehung
5. November,  16.30 Uhr

Was ist die Bedeutung von Sprache in der Erziehung? Welche Erfahrungen haben wir mit einer mehrsprachigen Erziehung? Wie können eine bewusste Sprache und Kommunikation unser Familienleben bereichern? Wie können wir unsere Kinder in dieser interkulturellen und sprachlich vielfältigen Umgebung fördern? In einem gemeinsamen Dialog von interessierten Eltern aus dem Wedding und dem Prenzlauer Berg wollen wir uns diesen Themen annähern, um uns untereinander auszutauschen und anzuregen.

Kontakt: Selda Karaçay, Familienzentrum
Tel.: 030-32 51 36 55
E-Mail: fz-wattstrasse@pfefferwerk.de
Ort: Familienzentrum Wattstraße, Wattstraße 16, 13355 Berlin
Veranstalter: Nachbarschaftshaus und Familienzentrum Wattstraße, Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH

Um Anmeldung wird gebeten.

 

Weitere Veranstaltungen in Berlin finden Sie hier:

 

ReF

Brot, Brötchen und bunte Bälle

Im April diesen Jahres startete das Projekt "Brunnenviertel bewegt - selbstbewusst & draußen", mit dem Familien verschiedene Sport- und Spielangebote im Kiez ausprobieren können. Dafür besteht die Möglichkeit, sich kostenlos Sportgeräte auszuleihen, wenn man sich einen „Brunnenviertel bewegt“-Pass ausstellen lässt. Das geht in den Quartiersbüros an der Jasmunder Straße 16 und an der Swinemünder Straße 64. In Ausleihstationen sind dann die Sportgeräte wie Fuß- und Basketbälle, Federbälle, Springseile, Frisbees, Tischtenniskellen und -platten, Crossboccia oder Wikinger-Schach erhältlich.

Cenk Ungan ist Inhaber des Cafés „Enjoy“ am Vinetaplatz 7 und verleiht ebenfalls Geräte. „Ich bin selber sportlich“, sagt er, „aber ich sehe auch einen sozialen Grund, mich an dem Projekt zu beteiligen. Gerade die Kinder verbringen den Tag mit Fast Food und zu wenig Bewegung. Da sind Sport und Bewegung an der frischen Luft doch ganz wichtig.“ Er hofft, dass noch mehr Menschen das Angebot nutzen. „Meine Stammgäste leihen sich immer mal wieder was aus. Das ist hier auch ganz praktisch, denn vor meiner Tür ist gleich eine grüne Wiese.“ Er beobachtet dabei, dass gerade bei den Kindern der Nachahmereffekt eine wichtige Rolle spielt. „Wenn sich jemand zum Beispiel ein Springseil ausleiht, wollen das die anderen auch haben.“ Die schickt er aber erst mal in den Stadtteiladen an der Swinemünder Straße 64, denn Kinder brauchen eine Genehmigung der Eltern, um sich einen „Brunnenviertel bewegt“-Pass ausstellen zu lassen.

Bei ihm kommt noch hinzu, dass er als Ausleihstation sehr günstige Öffnungszeiten hat:
Mo-Fr, 6.30-18 Uhr, Sa, 7.30-16 Uhr und So, 8-15 Uhr.

 

Weitere Ausleihstationen sind:

Fo-Guan-Shan-Tempel
Ackerstraße 85-86, 13355 Berlin
Tel.: 030-413 76 21
E-Mail: fgsberlin@gmail.com
Öffnungszeiten: Di-So, 10-18 Uhr

 

Abenteuerspielplatz am Humboldthain
Gustav Meyer Allee 3, 13355 Berlin
Tel.: 030-464 47 62
E-Mail: asp1@gmx.de
Öffnungszeiten:
Mo-Fr, 13-18 Uhr
Sa-So, 12-18 Uhr
in den Ferien: 11-18 Uhr

 

ReF

Das war unser Kiezfest 2013

Bei strahlendem Herbstwetter fand am 21. September das diesjährige Kiezfest auf dem Vinetaplatz statt, diesmal auch mit einem großen Trödelmarkt. Projekte, Initiativen und Einrichtungen stellten sich mit ihren Angeboten vor und zu Infos und Broschüren gab es oft noch selbstgebackenen Kuchen, Salate und andere Köstlichkeiten. Wer wollte, konnte sich im Kickboxen üben oder sein Fahrrad reparieren lassen. Am Stand der Quartiersmanagements mussten die Mitarbeiter Luftballons im Akkord aufblasen, auch das neue Kiezmagazin und die leuchtend blauen Kiezbeutel gingen weg wie warme Semmeln. Bewohner informierten sich über die Angebote und wollten auch wissen, wie sich in ihrem Kiez rechts und links der Brunnenstraße engagieren können. Für die Kinder gab es eine Hüpfburg und einen Clown, der Luftballonfiguren bastelte.
Auf der kleinen Bühnebegeisterte ein buntes Programm mit brasilianischem Tanz, afrikanischen Trommeln, arabischer Folklore und noch vielen anderen Gruppen mehr die Besucher. ReF

Impressionen

   

 

Ernst-Reuter-Lauf 2013

Am 20. September fand die traditionelle Ernst-Reuter-Gedenkstaffel im Rahmen des 60. Jubiläums der Ernst-Reuter-Schule mit großer Beteiligung statt. Insgesamt 22 Staffeln in fünf Wettkampfklassen (Grundschule, Oberschule, Erwachsene) aus zahlreichen Schulen des Brunnenviertels waren mit dabei. Das Team des Quartiersmanagements Brunnenviertel-Ackerstraße stellte sich gemeinsam mit dem Träger des Projekts „Brunnenviertel bewegt“ (bwgt e.V.) als Team „Bewegtes Quartier“ den 8 x 3 Kilometern durch den Humboldthain, um beim Thema Bewegung mit gutem Beispiel voranzugehen. Trotz leichtem Nieselregen, der aber keinen der Läufer abschreckte, war es eine rundum gelungene Veranstaltung, die mehr Lust auf Bewegung machte.


Nachdem alle Teilnehmer in der Aula der Ernst-Reuter-Schule ihre Energiereserven wieder aufgeladen hatten, fand dort die große Siegerehrung statt.
Das Team der Sportlehrer der Ernst-Reuter-Schule war an diesem Tag nicht zu schlagen und holte den Sieg.
Das Team „Bewegtes Quartier“ erreichte in der Gesamtabrechnung einen sehr guten 12. Platz.

Keine Langeweile in den Herbstferien

Der Abenteuerspielplatz am Humboldthain lädt am 3. Oktober von 13 bis 16 Uhr zum Pizza backen ein (ist helal/halal). Wem es geschmeckt hat, der kann bis Ende Oktober jeden Freitag von 11-20 Uhr dort lecker Pizza backen und essen.
Boris, Simone und Noopy vom Projekt „Ferien für alle“ haben sich auch wieder einiges ausgedacht, damit ja keine Langeweile aufkommt. Da kann Graffiti ausprobiert werden oder Jonglieren, es gibt Sport- und Spielangebote, Kino und ein Museumsbesuch bei den Dinosauriern. Und weil das alles Hunger macht, wird gemeinsam Pizza und Eierkuchen gebacken.
Im teeny Musik Treff an der Gustav-Meyer-Allee 2 gibt es vom 8. bis 10 Oktober, 14-17 Uhr, einen Hip-Hop-Electro-Workshop für Mädchen. Geprobt wird für einen Auftritt zum Weltmädchentag am 11. Oktober im Rathaus Berlin-Mitte. Nach den Herbstferien können natürlich auch Jungs mitmachen, geprobt wird immer von 16.30-18 Uhr im teeny Musik treff. ReF

Flyer „Ferien für alle“

Flyer „Herbstferien im Brunnenviertel“
 

Entdecken, Musizieren, Bauen – neue Projekte im Kiez Ackerstraße

Auf ihrer letzten Sitzung in diesem Jahr beschloss die Vergabejury für den QF 1-Fonds, drei Projekte zu fördern. Die Gustav-Falke-Schule möchte im kommenden Jahr das Musical „Beste Feinde“ aufführen. Da geht es um die vielleicht mögliche Freundschaft zwischen Katze und Maus, also das Miteinander von verschiedenen Naturen. Dafür werden Kostüme und Requisiten gebraucht, deren Herstellung über den Fonds finanziert wird.

Spielend das Brunnenviertel entdecken“ ist ein Projekt von Studenten der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft, die zusammen mit Bewohnern ein Spiel für die ganze Familien entwicklen wollen, um die noch verborgenen Schätze im Brunnenviertel zu entdecken – Orte und Gebäude, die kaum jemand kennt. Als Spiel ist ein „Brunnen-Quartetts“ oder ein Geocaching-Spiels vorstellbar. Die konkrete Idee soll mit den Bewohner gemeinsam entwickelt werden. Interessierte können sich gern im QM-Büro melden.

Der „Mauergarten“ e.V. möchte zusammen mit Bewohnern ein Lastenfahrrad bauen. Im Vorfeld können sich die Beteiligten in Workshops verschiedene Fertigkeiten wie Metall- oder Holzbearbeitung aneignen. Das fertige Produkt – ein kostengünstiges und umweltfreundliches Verkehrsmittel – kann dann von Einrichtungen und Bewohnern ausgeliehen werden. An dem Projekt beteiligt sind auch der Beratungsladen „MachBar“ und die Vätergruppe aus dem Familienzentrum.

Der neue Veranstaltungskalender ist erschienen

Am 6. Oktober wird an dieser Stelle der neue Veranstaltungskalender für das Brunnenviertel veröffentlicht.

Ausstellung „120 Jahre Himmelfahrtgemeinde: Architektur und regionale Stadtgeschichte“

Die Evangelische Kirchengemeinde am Humboldthain an der Gustav-Meyer-Allee, die seit 1999 die ehemalige Friedensgemeinde und die Himmelfahrtgemeinde zusammenfasst, zeigt in einer großen Ausstellung die Geschichte der Menschen und deren Aktivitäten für das Wohnquartier sowie Beispiele für Sakralbau-Architektur des 19. und 20. Jahrhunderts. Die Ausstellung mit zahlreichen Bildern und Dokumenten wird am 26. September um 17 Uhr eröffnet. Im Anschluss daran sowie an weiteren drei Donnerstagabenden jeweils um 17.30 Uhr werden Vorträge interessanter Referenten in die Lokalgeschichte des Gesundbrunnens einführen. Damit soll eine Brücke geschlagen werden von 1891/1893 über die Epochen vor und zwischen den Weltkriegen, die Nachkriegszeit und die Sanierung der Quartiere bis zur heutigen, multikulturellen Nachbarschaft.

Kirchengemeinden der verschiedenen christlichen Konfessionen, jüdische Synagogen, muslimische Moscheevereine sowie andere religiöse Gruppen wirken, meist äußerlich unverändert, über Jahrzehnte oder noch länger aktiv an der Gestaltung ihres Lebensumfeldes mit und prägen es auch. Der Gedanke der helfenden Diakonie ist zum Beispiel bei der Evangelischen Kirche am Humboldthain seit 120 Jahren ständige Verpflichtung. Vieles Gute konnte geleistet werden in Notzeiten, in Kriegszeiten und in Armuts- und Umstellungsphasen, für bedürftige Familien, für Einsame und Alte, aber auch für junge Menschen. Die Kulturthemen kamen nicht zu kurz und natürlich nicht die Seelsorge und kirchlichen Amtshandlungen.

Die Gemeindemitgliedern haben im Rahmen eines von den beiden Quartiersmangements im Brunnenviertel geförderten Projektes mit großem Engagement recherchierte und die Ergebnisse für die Ausstellung zusammengetragen, die neben den historischen Dokumenten auch die Gemeinde vorstellt. Die Besucher werden hier „Geschichte von unten“ sehen und erleben können. Aus dem gesammelten Material ist ein kleiner Bild-/Textband in Vorbereitung.

 

Ausstellungeröffnung am 26. September, 17 Uhr
Evangelischen Kirche am Humboldthain
Gustav-Meyer-Allee 2, 13355 Berlin

Ausstellungsdauer und Öffnungszeiten
Die Ausstellung bis zum 20. Oktober gezeigt.
Geöffnet ist sie montags 15-20 Uhr, mittwochs 10-15 Uhr, sonntags nach dem Gottesdienst12-13.30 Uhr

 

Begleitprogramm

Vorträge
Sie finden in der Himmelfahrtskirche am Humboldthain statt und dauern ca. eineinhalb Stunden, danach kann die Ausstellung noch für Rundgänge oder Gespräche mit den Referenten besucht werden.

26. September, 17.30 Uhr
„Bilder zur Gemeindegeschichte“, Allgemeines zum Kiez und zum Historismus im Sakralbau vom Ausstellungskurator Gerhard Ballewski
zusätzlich „Architektur der Moderne mit Otto Bartning“

3. Oktober, 17.30 Uhr
„Bilder vom alten Wedding/Brunnenviertel“

10. Oktober, 17.30 Uhr
„Politische Entwicklung des Brunnenviertels vom Kaiserreich bis zur Nachkriegszeit und heute“
Referent: Bernd Schimmler, ehemaliger Bau- und Bildungsstadtrat

17. Oktober, 17.30 Uhr
„Das heutige Brunnenviertel entdecken – Wedding Walk“
Autor: Dr. Rüdiger Dammann

Fachtagung

„StadtKirche 2013“, 7.-8. Oktober 2013
Sie findet in der Himmelfahrtkirche, Gustav-Meyer-Allee 2, und in der Kirche des Hl. Sava (Friedenskirche), Ruppiner Straße 28, statt und beschäftigt sich mit der Bedeutung von Kirchen des 19./20. Jahrhunderts für die Stadt-und Gemeindeentwicklung. Es wird eine Teilnahmegebühr erhoben. Eine Anmeldung per E-Mail unter t.meier@urbanophil.net ist erforderlich.

7. Oktober, 9-20 Uhr: „Kirchen in der wachsenden Großstadt des 19./20. Jahrhunderts“
8. Oktober, 9-15 Uhr: „Kirchen in der Stadt des 21. Jahrhunderts“

7. Oktober 2013, 10 Uhr
Sondervortrag in der Himmelfahrtkirche für alle Interessierten Fachbesucher und Gemeindeglieder: „Sakralbauten im Wandel der Innenstädte vom Kaiserreich zur Moderne“, danach geführter Stadtgang zum Tagungsbeginn in der Friedenskirche (12 Uhr)

Detaillierte Informationen zur Tagung gibt es unter www.urbanophil.net/projekte/weitere-projekte/tagung-stadt_kirche

Weiter Infos zur Ausstellung, den Vorträgen und zur Evangelische Kirchengemeinde am Humboldthain gibt es hier:

Zwei Wochen lang "Zu Fuß zur Schule"

Am 16. September startet das Projekt "Zu Fuß zur Schule", an dem sich auch die Gustav-Falke-Schule beteiligt. Bis zum 27. September werden Eltern gebeten, ihr Auto zu Hause zu lassen und die Kinder zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Roller zur Schule zu bringen bzw. zu schicken. Die Aktion steht unter dem Motto: Bewegung macht fit und schont die Umwelt. Morgens stehen Eltern und an einigen Tagen auch die Polizei als Verkehrslotsen an Kreuzungen, z.B. an der Hussiten-/Stralsunder Str., Strelitzer/Stralsunder Straße und am Ampelübergang Bernauer /Strelitzer Straße. Dazu werden in allen Klassen werden Aktionen zur Verkehrserziehung und zum Thema durchgeführt.

Jenny Bomberg steht auch als Verkehrslotsin an der Strelitzer Straße. "Ich finde die Aktion gut und unterstütze sie deshalb auch an drei Tagen", sagt die Mutter einer Drittklässlerin. "Wir wohnen Osloer Straße und fahren jeden Tag mit dem Fahrrad." Die Gesamtelternvertretung hat das Projekt organisiert und mußte nicht lange nach Freiwilligen suchen.

Am Montag gab's dann noch zur Einstimmung das Lied "Zu Fuß zur Schule", mit dem Kinder und Eltern auf dem Weg in die Klassenräume begleitet wurden. Für alle, die zu Fuß kamen, gabs auch einen "Fuß"-Keks.  ReF

Weitere Infos hier:

 

Neue Kiezvideos veröffentlicht

Zwei neue Kiezvideos können ab sofort auf unserer Homepage angeschaut werden: Zum einen der Film "Gewalt - Nicht mit uns" des interkulturellen Theaterzentrums Theater 28 und zum anderen bewegte Bilder des Stadtspaziergangs mit Bezirksstadtrat Carsten Spallek anlässlich der Vorstellung der Broschüre "WeddingWalk - Das Brunnenviertel entdecken". Viel Spaß beim Anschauen!

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