März 2013

Oh, wie lecker ist die Osterbäckerei...

Es duftet süß an diesem Donnerstagnachmittag in der Jugendfreizeiteinrichtung Hussitenstraße. Gerade sind die bunten Muffins fertig geworden. Alan, Berkant, Ahmed, Berat und Jassin präsentieren stolz ihre Kunstwerke, bevor die aber dann gleich von den kleinen Bäckern verputzt werden. Auf dem Tisch wird Marshmellows-Teig ausgerollt, den hat eine Mutter vorbeigebracht. Der ist für die Plätzchen, die gerade ausgestochen werden. Mit großer Ausdauer und Akribie verziert Mert die kleinen Figuren. Er kommt schon seit Jahren ins Jugendzentrum und ist auch beim Backen immer wieder mit dabei. Ob er mal Konditor werden möchte? Nein, Polizist, das Backen bleibt Hobby.

Inzwischen ist der Hefeteig aufgegangen, daraus sollen Brötchen geformt werden. Och nö, das ist doch langweilig – lieber Osternester, Brezeln und Baguettes. Ahmed und Berat streichen noch Eigelb darüber und ab geht es in den Ofen. Das dauert jetzt eine Weile, also spielen die Kinder nebenan eine Runde Billard. Der Duft des frischen Teiges lockt sie aber wieder heran – das sieht lecker aus.
Die Osterbäckerei ist eine Veranstaltung im Rahmen des Projektes "Ferien für alle". ReF

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Flohmärkte im Brunnenviertel

Der Trödelmarkt im Mauerpark ist ja inzwischen ein Anziehungspunkt für Touristen. Das Gewühl und die Angebote sind jedoch nicht jedermanns Sache. Da wären die beiden Flohmärkte im Brunnenviertel vielleicht eher was, ein vom Quartiersmnanagement Brunnenviertel-Ackerstraße gefördertes Projekt. Sie sind speziell für die Bewohner im Brunnenkiez konzipiert und richten sich insbesondere an Familien. Deshalb können in erster Linie Kinderbekleidung und Spielzeug getrödelt werden.

 

 

1. Flohmarkt am 4. Mai, 14-17.30 Uhr
im Familienzentrum Wattstraße, Wattstraße 16
Es gibt auch einen kleinen Imbiss, um den sich die Kiezmütter kümmern.

 

2. Flohmarkt am 25. Mai, 15-19 Uhr
in der Swinemünder Straße 34-37, am Vinetaplatz

 

Wer mitmachen möchte, kann sich hier anmelden: flohmarkt-brunnenviertel[a]gmx.de

 

Diskussion um Bebauung des Mauerparks geht weiter

Die Bürgerwerkstatt „Mauerpark Fertigstellen“ traf sich am 19. März in der Ernst-Reuter-Schule, um über den aktuellen Stand zu informieren und die weiteren Schritte festzulegen.

Einer der Sprecher der Bürgerwerkstatt, Alexander Puell, berichtete vom Treffen mit dem neuen Investor, der Groth-Gruppe. Es stelle sich heraus, dass der ursprüngliche Entwurf, der von der Bürgerwerkstatt abgelehnt wird, kaum verändert worden sei, die Wohnblöcke sogar in den Mauerpark aufgeweitet werden und dichter an die Bezirksgrenze zu Pankow rücken würden. Auch die geplanten Mietpreise liessen aus Sicht der Sprecher nicht erkennen, dass die angestrebte soziale Mischung erreicht werde. Die Bürgerwerkstatt beschloss, die Bebauungspläne der Groth-Gruppe abzulehnen. Sie befürchtet außerdem, dass die Jugendfarm Moritzhof in ihren Aktivitäten eingeengt wird und die Bewohner im Brunnen- und im Gleimviertel während der Bauarbeiten stark beeinträchtigt werden. Zudem sieht sie die geforderte umfassende Bürgerbeteiligung nicht gegeben.
Die vorgesehene Wahl eines neuen Sprechers der Bürgerwerkstatt wurde verschoben, da beide vorgeschlagene Kandidaten nicht anwesend waren.

Angeregt diskutiert wurden anschließend vier mögliche Varianten des Zugangs zum  Mauerparkt durch die Lortzingstraße, wenn im Sommer die Flächen geöffnet werden. Einhellige Meinung war, dass die Sicherheit insbesondere der Kinder unbedingt gewährleistet werden muss. Radfahrer und Fußgänger sollten sich den Zugang gleichberechtigt teilen, so wie im Mauerpark üblich.
Seit kurzem in der Bürgerwerkstatt mit dabei ist die Initiative Mauergarten, die sich und ihre Pläne für einen interkulturellen Garten im Mauerpark vorstellte. Bei einem Runden Tisch wurden Ideen gesammelt, die von Kräutergarten, Liegewiese bis hin zur Imkerei und einem kleinen Café reichten. Auf jeden Fall sollte es ein Ort der Begegnung, aber auch des Lernens werden.

Die Bürgerwerkstatt will Sprachrohr aller Mauerpark-Anraine sein, aber einige Bevölkerungsgruppen sind bisher  kaum oder gar nicht vertreten. Insbesondere Kinder und Jugendliche sollen angesprochen und zu einer Mitarbeit gewonnen werden, aber ebenso Senioren, Künstler und Bewohner mit Migrationshintergrund. Dazu werden demnächst Partner gesucht, die Kontakte herstellen können und mit denen man dann zusammenarbeiten will. ReF

Schulflur wird neu gestaltet

Vorsicht! Farbe! Im Flur der zweiten Etage in der Gustav-Falke-Schule werden derzeit die Decken und Wände geweißt und Risse verspachtelt. Das sind jedoch keine üblichen Renovierungsarbeiten, sondern Vorbereitungen für die Umgestaltung des Flures - ein Projekt, gefördert aus dem Programm „Soziale Stadt“ im Rahmen des Quartiersmanagement.

In einem Workshop entwickeln die Schüler Ideen und Wünsche für die Wandgestaltung und skizzieren sie. Unterstützt werden sie dabei von einem Bühnenbildner. Schüler und Lehrer entscheiden dann, welche Motive verwendet werden. Im Rahmen einer der „Wandkünstler-AG“ übertragen sie nach den Malerarbeiten zusammen mit einem Künstler, dem Architekten und Erziehern die Motive auf die Wände. Das geschieht zum Teil freihändig, zum Teil werden Schablonen und Stempel zur Wandgestaltung verwendet. Jeder der Schüler kann die verschiedenen Techniken ausprobieren.

Zum Schluss werden Garderobenschränke und Sitzbankpodeste eingearbeitet, die von Azubis des OSZ‐Hans‐Böckler gebaut werden. ReF

Neues Kiezmagazin erschienen

Druckfrisch liegt das neue Kiezmagazin im Brunnenviertel aus. Hauptthema ist diesmal Barrierefreiheit - welche Barrieren gibt es, wie können sie überwunden werden, wo finden Betroffene Hilfe und Unterstützung.

Vorallem wird die Frage geklärt, was sind überhaupt Barrieren? Fehlende Fahrstühle? Zu hohe Stufen? Zu kleine Schrift? Zu schwierige Sätze? Unterschiedliche Kulturen?

Die Vätergruppe im Familienzentrum stellt sich vor, denn sie suchen noch Verstärkung, interessierte Väter mit ihren Kindern. Ein Gastbeitrag widmet sich den wenigen noch vorhandenen Gaslaternen im Kiez. Ein aktuelles Thema ist auch die Sauberkeit und das Erscheinungsbild der Straße und Plätze, denn der nahende Frühling ist eine gute Gelegenheit, mal wieder richtig aufzuräumen...

 

PDF

 

Einrichtungen im Quartier Ackerstraße

 

Barrierefrei

Familienzentrum Wattstraße
Ev. Kirchengemeinde am Humboldthain
Ev. Kindertagesstätte am Humboldthain
Teeny Musik Treff

 

Teilweise barrierefrei

Ernst-Reuter-Oberschule: Nicht alle Klassenräume, aber Raumverteilung wird nach Bedarf organisiert, Haus E ist barrierefrei, Rampe zur Mensa

Gustav-Falke-Grundschule: Pavillon, Turnhallen und Mensa ja, oberen Etagen des Haupthauses nur durch Treppen erreichbar, Gebäude ist Denkmalgeschützt daher sind Umbaumaßnahmen schwierig

Kita Ackerstraße: keine Rollstuhlgerechten WC´s, ansonsten barrierefrei, rollstuhlgerechte Eingangsmöglichkeiten

Kath. Kita St. Sebastian: keine behindertengerechte Toilette, ansonsten barrierefrei, Rampe am Eingang, alles ebenerdig

Sommerbad am Humboldthain: Behindertenumkleidekabinen mit Dusche/WC vorhanden gleich am Eingang, Anfahrt bis an den Beckenrand, flache Treppen führen ins Wasser, derzeit fehlt noch ein Lift, Parken direkt vor dem Eingang mit Sonderparkgenehmigung

 

Nicht barrierefrei

Jugendfreizeiteinrichtung Hussitenstraße: kein Fahrstuhl in die 1. Etage

Theater28: kein Fahrstuhl in die 1. Etage

Konfliktlotsen legen Prüfung ab

Es ist halb zehn Uhr vormittags. In der Aula der Gustav-Falke-Schule haben sich Schüler der 5. und 6. Klassen und einige Lehrer versammelt. Sie rücken Stühle zu einem Kreis, in der Mitte ein Tisch mit vier Stühlen. Dann wird es still. „Wer will als erste Gruppe anfangen?“ Vier Jungs melden sich, Burak, Emre, Emirham und Elliot. Sie setzen sich an den Tisch in der Mitte. Zwei von ihnen tragen leuchtend gelbe Westen mit der Aufschrift „Konfliktlotse“.

Es ist die Prüfung der zukünftigen Streitschlichter in der Schule. Wochenlang haben sich die Schüler darauf vorbereitet, geübt, wie man ruhig ein Gespräch führt und Streithähne auseinanderhalten kann. In einem Rollenspiel zeigen sie nun, was sie gelernt haben. Jeweils zwei Schüler und ein Lehrer bewerten die vier Jungs.

Zuerst stellen sich alle gegenseitig mit Namen vor. Dann werden die Regeln erklärt: „Wir sind gerecht und wollen Euch helfen. Alles was wir hier reden, bleibt unter uns und wird schriftlich festgehalten. Wir sind neutral. Ich bin nicht auf deiner Seite und auch nicht auf deiner Seite. Hier wird nicht geschlagen oder unter dem Tisch getreten, es gibt keine Tadel oder Verweise.“
Burak erzählt, worum es geht: „Er hat mich geschubst und in der Hofpause kam er mit seinen Freunden und hat mich beleidigt.“ Das kommt sehr leise, die Jungs sind etwas schüchtern und werden aufgefordert, lauter zu reden. Gar nicht so einfach, wenn so viele Augen auf einen gerichtet sind.

„Wie hast du dich dabei gefühlt?“ „Traurig.“ „Ward ihr mal Freunde?“ „Ja.“ „Und wollt ihr weiter Freunde bleiben?“ „Ja.“ „Habt ihr eine Lösung?“ „Er soll sich bei mir entschuldigen … und ich mich bei ihm.“ „Wollt ihr das so machen?“ „Ja.“ Dann wird alles protokolliert. „Wir treffen uns in einer Woche noch mal hier, um zu sehen ob es geklappt hat, am Freitag, in der großen Pause.“ Applaus, gut gemacht. Jetzt werden die Rollen gewechselt, die „Streithähne“ sind nun die Schlichter. Das Szenario ist fast gleich, nur sind es diesmal keine Freunde, aber sie sollen sich trotzdem vertragen.

Die nächste Gruppe sind vier Mädchen, Evelin, Yasmeen, Angela und Beyza. Wieder stellen sich alle vor, erläutern die Regeln. Doch diesmal ist bei einer Rempelei ein Buch in eine Pfütze gefallen. Was tun? Geld geben für ein neues Buch? Ein anderes Buch als Ersatz? Auf jeden Fall entschuldigen. Man einigt sich auf eine Entschuldigung und ein neues Buch. Wieder Applaus. Dann wechseln die Rollen, nun geht es um einen gestohlenen Euro – oder wurde er nur verloren? Auch dafür finden die jungen Konfliktlotsen eine Lösung.

Die Zeit ist um. Die dritte Gruppe wird sich beim nächsten Mal vorstellen. Danach erfahren die Schüler, ob sie die Prüfung bestanden haben und nun als Konfliktlotsen auf dem Schulhof und in den Klassenräumen für Frieden sorgen können – ohne Schlagen, Schubsen oder Treten.  ReF

Lernwerkstätten werden zusätzlich gefördert

Viele Kita- und Schülergruppen nutzen seit Jahren die Lernwerkstätten der Lichtburg-Stiftung: Das klingende Museum, die Neue Medien- und Theaterwerkstatt, die Zauberhafte Physik und die Lernwerkstatt Museum. Seit 13. März 2013 unterstützt die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft die Kooperationen zwischen den Lernwerkstätten der privaten Lichtburg-Stiftung, dem Kitaverbund und dem Bildungsverbund im Brunnenviertel mit zusätzlichen Mitteln vorerst für ein Jahr. Anliegen der Förderung ist es, die Bildungschancen der Kinder durch eine gezielte Sprachförderung und spielerische Lernmethoden zu verbessern, wobei der reibungslose Übergang von der Kita zur Schule einen wichtigen Beitrag darstellt. Angestrebt ist daher, dass Kita- und Schülergruppen gemeinsam die Werkstätten besuchen, so dass die Kinder gemeinsam lernen und sich gegenseitig fördern können.

 

Bereits seit 2009 kooperiert der Kitaverbund eng mit der mit der Lernwerkstatt Zauberhafte Physik, gefördert im Rahmen eines Projektes des Programms "Soziale Stadt". Hier können Vorschulkinder physikalische Phänomene erforschen, mit Wasser und Luft, Licht und Schatten und verschiedenen Alltagsmaterialien experimentieren. Beim praktischen Lernen zeigt sich, dass auch sprachlich benachteiligte oder verhaltensauffällige Kinder mit Eifer bei der Sache sind und mit den anderen Kindern mithalten.

Der Kitaverbund Brunnenviertel – initiiert und unterstützt durch die beiden Quartiersmanagements im Brunnenviertel - ist ein Netzwerk aus allen 11 Kitas.  Ziel des Verbundes ist die Verbesserung der Bildungssituation in den Kitas sowie die Entwicklung der Einrichtungen zu einem attraktiven Lern-, Begegnungs- und Lebensstandort. Im Rahmen der monatlichen Sitzungen werden gemeinsam Projektideen entwickelt, Strategien zur Umsetzung erarbeitet und durchgeführt. Beispiele sind das mehrjährige Kinderkunstprojekt gefördert über das QM Brunnenstraße und das Projekt „Bilderbuchkino“ der Bürgerstiftung Berlin (Foto).

 

Schulsenatorin Sandra Scheeres hob bei der Auftaktveranstaltung hervor, dass die Bündelung der Ressourcen eine positive Auswirkung auf die Qualität der Bildungsangebote hat. Die Beseitigung von Sprachdefiziten stelle besonders die Kitas vor große Herausforderungen und die Angebote der Lernwerkstätten könnten dabei wirkungsvoll helfen. „Solche Kooperationen und Netzwerke sind eine Bereicherung für unsere Bildungslandschaft“, sagte sie und wünschte allen Beteiligten viel Erfolg. Im November wird es eine erste Bilanz der Arbeit geben, um zu entscheiden, ob das Projekt weiter gefördert werden kann.
Eine langfristige Sicherung der Angebote sei wichtig, betonte Rita Wolffsohn vom Stiftungsvorstand, jeder Euro, der frühzeitig in die Bildung gesteckt werde, erspare später „hohe Reparaturkosten“.
Die Heinrich-Seidel-Schule und die Vineta-Schule nutzen die Lernwerkstätten schon lange und haben gute Erfahrungen gemacht. Die Kinder lernten mit allen Sinnen, so Katrin Baumhöver, Schulleiterin der Vineta-Schule, die Werkstätten haben Schätze, die wir nicht heben können.  ReF
 

5. Quartiersrätekongress 2013

Mehr als 400 Mitglieder der Berliner Quartiers- und Vergabebeiräte aus den Berliner Quartiersmanagementgebieten trafen sich am 8.03.2013 im Berliner Abgeordnetenhaus zum 5. Quartiersrätekongress. Dabei wurde das besondere Engagement der ehrenamtlich Tätigen in den Quartiersmanagementgebieten gewürdigt und betont, dass ihre Arbeit in den Quartieren ganz entscheidend zum sozialen Zusammenhalt in den benachteiligten Stadtteilen beiträgt und deshalb für ganz Berlin von Bedeutung ist.

Stadtentwicklungssenator Michael Müller übergab den Vertreterinnen und Vertretern jedes einzelnen der 34 Berliner Quartiersmanagementgebieten die von der Europäischen Kommission im Januar an das Berliner Quartiersmanagement vergebene Auszeichnung, den RegioStars-Award 2013, Kategorie CityStar.

Ausführlicher Bericht

Neu: Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen rund um die Uhr

Rundum die Uhr, 365 Tage im Jahr ist das neue Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ erreichbar. Es bietet Betroffenen erstmals die Möglichkeit, sich bundesweit zu jeder Zeit anonym, kompetent, sicher und barrierefrei beraten zu lassen. Ob Gewalt in Ehe und Partnerschaft, sexuelle Übergriffe und Vergewaltigung sowie Stalking, Zwangsprostitution oder Genitalverstümmelung – Beraterinnen stehen hilfesuchenden Frauen zu allen Formen der Gewalt vertraulich zur Seite und leiten sie auf Wunsch an die passende Unterstützungseinrichtung vor Ort weiter. Der Anruf und die Beratung sind kostenlos.

 

Auch Fachkräfte, die im Rahmen ihres beruflichen oder ehrenamtlichen Einsatzes mit Gewalt gegen Frauen konfrontiert werden, können sich jederzeit an das Hilfetelefon wenden. Darüber hinaus richtet sich das Angebot auch an alle anderen Menschen, die Frauen helfen wollen, die Opfer von Gewalt geworden sind. Das können z. B. Familienangehörige, Freundinnen und Freunde oder Bekannte sein.


Auch wenn die Betroffenen kein Deutsch sprechen oder sich nicht ausreichend verständigen können, erhalten diese beim Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ Unterstützung. Mithilfe von Dolmetscherinnen ist eine Beratung in vielen Sprachen möglich.
Hörgeschädigte und Gehörlose können über einen Relay-Dienst unkompliziert in Kontakt mit den Beraterinnen des Hilfetelefons treten – barrierefrei per Gebärden- oder Schriftsprachdolmetscher und kostenlos.

 

Weitere Infos finden Sie hier: Auf der Website gibt es auch ein Video zum Hilfetelefon. Ebenso kann die Website in einfacher Sprache angezeigt werden (siehe Link oben), für Hörgeschädigte zeigt ein Video in Gebärdensprache die Angebote des Hilfstelefons an.

 

Infos in leicht verständlicher Sprache hier:

Infos in Englisch, Französisch, Russisch, Polnisch und Türkisch hier:

 

ReF

Zwei neue QF1-Projekte bestätigt

Die Vergabe-Jury für den Quartiersfonds 1 hat der Förderung für zwei Projekteanträge zugestimmt:

- Kräutergarten für den Kiez
- Verbesserung der Erreichbarkeit der arabischsprachigen Zielgruppe im Brunnenviertel

 

 

 

Kräutergarten für den Kiez
In den Osterferien 2013 soll auf der Dachterrasse der Jugendfreizeiteinrichtung Hussitenstraße ein Kräutergarten gepflanzt werden. Die Kinder und Jugendlichen lernen in der Planungsphase verschiedene Kräuter kennen und wie man sie anbaut und pflegt – und wie man sie nutzt. Im Sommer ernten sie die Kräuter selbst, kochen mit ihnen, nähen Duftkissen oder trocknen die Kräuter für die spätere Verwendung.
Mit dem gemeinschaftlichen Arbeitsprozess sollen das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, die soziale Kompetenz und der Zusammenhalt unter den Jugendlichen, die die Freizeiteinrichtung besuchen, erhöht und die Freude am Umgang mit der Natur gefördert werden.

 

Verbesserung der Erreichbarkeit der arabischsprachigen Zielgruppe im Brunnenviertel
Viele Bewohner im Brunnenviertel kennen bereits die Angebote des Familienzentrums. Bei der arabischsprachigen Zielgruppe gibt es leider oft noch Sprachbarrieren. Um diese zu überwinden, sollen Flyer, Aushänge und Angebote der Online-Datenbank ins Arabische übersetzt werden. Die Aktivierung der Bewohner und Verteilung erfolgt in direkt über die Kiezmütter.

 

Abgabeschluß für den nächsten Ideenaufruf ist am 26. April 2013.

Antragsformulare

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