Mai 2012

Kiez-Brunch am 28. Mai 2012

Die Bedingungen hätten nicht besser sein können für den „Kiez-Brunch“ in der Jugendfarm Moritzhof: ein freier Tag und strahlender Sonnenschein. Rund zwanzig Besucher kamen vorbei – Bewohnerinnen und Bewohner aus dem Brunnen- und dem Gleimviertel, aber auch Interessierte aus anderen Stadtteilen. Eingeladen hatten die Nachbarschaftsinitiative "Kieze im Dialog" und das Kiezedreieck-Redaktionsprojekt der Quartiersmanagements.
 
Bei frischen Brötchen und leckeren Salaten gab sehr angeregte Gespräche untereinander. Einige der Besucher waren auf gut Glück gekommen und hörten einfach nur zu, andere fanden aufgeschlossene und offene Ohren für ihre Projekte und Ideen. Einig waren sich alle: beide Kieze haben ihre Eigenheiten, aber soo unterschiedlich sind sie nun auch wieder nicht. Das Interesse am gegenseitigen Kennen lernen ist jedenfalls da und es gibt durchaus Anknüpfungspunkte, zum Beispiel die Zusammenarbeit bei Projekten. Deshalb notierten sich auch einige den Termin unseres Kiezfestes am 2. Juni.
Demnächst wird es auch ein kurzes Video darüber auf den Webseiten der Quartiersmanagements geben. Wer in der ehrenamtlichen Kiezredaktion mitmachen möchte - Texte schreiben, Fotos oder Videoclips veröffentlichen - kann sich in den Quartiersmanagements melden oder bei den Kiezmentorinnen unter kiezredaktion[at]gmx.de (QM Ackerstraße) sowie kiezreporterin[at]gmx.de (QM Brunnenstraße).

ReF

Vergabejury bewilligte 6 Projekte

Auf ihrer Zusammenkunft am 23. Mai hat die Vergabejury sechs Projekte bewilligt. Die Evangelische Kirchengemeinde am Humboldthain wird eine sozialbezogene Kiez-Chronik aus Sicht der verschiedenen Kirchengemeinden im Brunnenviertel erstellen. Außerdem wird dort ür drei- bis vierjährige Kinder einmal wöchentlich ein Bewegungskurs in der Ev. Kita angeboten.
Nach dem Erfolg von „Mädchen am Ball“ wird das Projekt, in dem Mädchen einen einfachen Zugang zu Ballsportarten erhalten, mit „Mädchen am (Fuss)ball“ weitergeführt. Das offene Training findet ab der 2. Woche nach den Sommerferien wieder einmal wöchentlich an der Gustav-Falke-Schule statt.
Zusammen mit der neu gestalteten Terrasse und der Küche der Ernst-Reuter-Schule soll ein neuer Anstrich in der Mensa zu einem abgerundeten Bild beitragen. Das Farbkonzept hat bereits der Kunstkurs der Oberstufe erstellt, es wird zusammen mit Lehrlingen verwirklicht.
Ebenfalls an der Schule wird Kiez-Tank-Stelle e.V. eine neue Ballspiel- und Bewegungsfläche bauen. Alle Bewohnerinnen und Bewohner sind eingeladen, sich während der ersten Juniwochen mit zu beteiligen und zusammen mit den SchülerInnen die Materialien auf die Fläche aufzutragen.
Damit im Brunnenviertel weiterhin viele Veranstaltungen stattfinden können, hat die Schildkröte GmbH für das Technik-Netzwerk, dessen Technikpool verschiedenen Akteuren offen steht, neue Geräte beantragt.
 

Stadtrat besuchte unseren Stadtteil

Am 22. Mai 2012 besuchte Carsten Spallek, Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Ordnung im Bezirk Mitte, unser Quartiersmanagement. Nach einem kurzen Überblick über die Arbeit des Quartiersmanagements ging es zur Gustav-Falke-Schule. Dort stellte die stellvertretende Schulleiterin Frau Schweising verschiedene  Kunstprojekte vor wie beispielsweise den „Flur zum Wohlfühlen“ und die wiederhergestellte Freisportanlage. Danach besichtigte er die kreative Fassadengestaltung der Kita Ackerstraße und informierte sich über die verschiedenen Angebote der Kita. Besonders interessiert hat ihn die Arbeit des Kitaverbunds, zu dem sich die Kindereinrichtungen im Brunnenviertel zusammengeschlossen haben. Mit einem kurzen Abstecher zum Gartenplatz, dessen fertig gestellten 3. Bauabschnitt er am 14. Juni er übergeben wird.

Im Familienzentrum kam er mit einigen Brunnenkiezmüttern ins Gespräch und wollte auch wissen, wie das wichtige Projekt zukünftig weitergeführt werden kann.
Zum Abschluss des Rundgangs sah er sich das von den Schülerinnen und Schülern umgestaltete Foyer und die Ausbildungsküche der Ernst-Reuter-Schule an. Die Ausbilder erläuterten das Projekt und sprachen auch über ihre Vorhaben, die Küche wieder vollständig in Betrieb zu nehmen und ihre Angebot auch für den Kiez zur Verfügung zu stellen. Was die Schüler gelernt haben, stellten sie mit einem leckeren und dekorativ gestalteten kleinen Büfett unter Beweis – sehr gute Arbeit!   ReF

 

Brunnenkiezmütter ziehen Bilanz

Seit 2008 gibt es die Brunnenkiezmütter. Sie besuchen Familien und informieren über Themen wie Gesundheit, Bildung, Kindererziehung oder gesunde Ernährung und das in verschiedenen Sprachen. Demnächst läuft wieder eine Förderphase aus, eine gute Gelegenheit, um Bilanz zu ziehen und sich neue Ziele zu stecken: am 25. Mai, ab 10 Uhr, im Familienzentrum, Wattstraße 16.
 
Derzeit arbeiten elf Brunnenkiezmütter im Quartier, die mit 24 Familien in Kontakt stehen. Sie haben vorher schon ehrenamtlich gearbeitet und sind selbst erfahrene Mütter. Nach einer sechsmonatigen Ausbildung mit Zertifikat sind sie in die Familien gegangen, um bei zehn Besuchen verschiedene Themen anzusprechen, zum Teil auch in deren Muttersprache wie türkisch, arabisch, tschetschenisch, aber auch deutsch. Das baut auch eine Beziehung auf und die betreuten Familien sind froh über diese Hilfe. Die Brunnenkiezmütter empfehlen ihnen auch weitere Ansprachpartner, wenn es beispielsweise um einen Kitaplatz geht oder Anträge bearbeitet werden müssen.
 
Das Projekt ist nicht nur wichtig für die Familien, sondern stärkt auch die beteiligten Frauen. Es gehört schon viel Mut dazu, auf andere zuzugehen. Für einige war es auch ein Sprungbrett für einen neuen Berufsstart.
 
Die Brunnenkiezmütter haben zweimal in der Woche Sprechzeit im Familienzentrum Wattstraße. Demnächst ehrenamtlich, weil die Förderung ausläuft und es erst im Herbst wieder finanziert wird. Aber für die Brunnenkiezmütter ist es wichtig, die aufgebauten Kontakte und Netzwerke weiterzuführen, denn sie wirken im Kiez auch als Multiplikatoren.
 
Das Projekt hat sich inzwischen auch international herumgesprochen, oft kommen Besichergruppen aus verschiedenen Ländern, um Erfahrungen auszutauschen und von ihnen zu lernen.

ReF

Auftakt zum Projekt "Schöner Kiez"

Der Wedding ist zwar kein Schmuddelkiez, aber einige Dreckecken hat er schon. Denen rückten am 11. Mai Bewohnerinnen und Bewohner zu Leibe. Insbesondere die Jüngsten waren sehr eifrig. Von der Gustav-Falke-Schule kamen Freiwillige, die die Straßen rund um ihre Schule säuberten. Selbst die Kleinsten aus der Kita Wattstraße und der Kita Kinderparadies spürten mit Mini-Besen und Greifzange jeden Papierschnipsel auf. Einige Mütter aus dem Familienzentrum waren mit ihren Kindern und den Kiezläufern im Humboldthain unterwegs, um für Sauberkeit auf Spielplätzen zu sorgen. Schade, die Kinder bekamen zwar sehr viel Zuspruch, leider konnten sich nur wenige Erwachsene aufraffen und einen Besen in die Hand nehmen.
Aber für die fleißigen kleinen Helfer gabs zum Abschluß noch Brause und Kuchen. Die Kitas und die Schule haben Besen und Greifzangen mitgenommen, schließlich sollte die Aufräumaktion bei ihnen keine Eintagsfliege bleiben. Die Schüler beispielsweise fegen regelmäßig ihren Schulhof selber. Alles in allem ein erfolgreicher Auftakt für das Projekt "Schöner Kiez", in dessen Rahmen die Aktion stattfand. Sogar Petrus unterstützte sie, erst nach dem Einpacken der Gerätschaften ließ er es regnen. ReF

 
 

Lange Nacht der Familien war Erfolg

Literarisch wurde es am 5. Mai zu später Stunde im Familienzentrum an der Wattstraße. Eingeladen waren Eltern mit Kindern zum „Bilderbuchkino“ im Rahmen der Langen Nacht der Familien. Und die Premiere wurde gut angenommen, es kamen viele Mütter mit Kindern, aber auch Väter waren dabei.
Vorgelesen und mit dem Beamer auf die Leinwand projiziert wurden Kindergeschichten, die die kleinen Zuhörer anschließend nacherzählten. Da vermischte sich schon mal die eigene Fantasie mit dem eben Gehörten, aber genau das war beabsichtigt - die Kinder sollten mit eigenen Worten formulieren und das taten sie mit Begeisterung.
Dazu gab es Popkorn, Saft und Tee. Wer wollte, konnte auch basteln. Duaa hatte sich für eine Kuh entschieden, sie ausgemalt und ausgeschnitten und trug sie stolz nach Hause. Nach diesem Erfolg gibt es Überlegungen, das Bilderbuchkino als regelmäßiges Angebot ins Programm des Familienzentrums aufzunehmen.

ReF