Gärtnern bei SOPHIA

Garten kann nicht warten"Der Garten kann nicht warten", ist auf Zetteln rund um den Gartenplatz zu lesen. In der Einladung steht, dass sich interessierte Gärtner jeden Montag von 14 bis 16 Uhr im Servicewohnen in der Ackerstraße 116 treffen können. Das geförderte Projekt ist für ältere Menschen eine einfache Möglichkeit, ein wenig Blumenfarbe in die eigene Umgebung zu bringen.

"Wir wollen uns zum Kiez öffnen", sagt Doris Wollschläger vom Servicewohnen Ackerstraße, "wer mitgärtnern möchte, ist herzlich willkommen." Gleichzeitig freut sie sich, dass durch das Gärtnern auch Bewohner und Bewohnerinnen ihres Hauses etwas unternehmen, die sich selten beteiligen. Denn auch im Alter sprechen unterschiedliche Angebote unterschiedliche Menchen an.

Derzeit sind es sieben Ältere, die sich um ein bis zwei Blumenkübel kümmern. Doris Wollschläger hat die Kübel und auch die Erde für das Projekt gekauft. Für die Senioren ist es eine große Hilfe, dass diese schweren Dinge gestellt werden. Die Blumen dagegen wählen sie selbst aus, kaufen diese ein und tragen sie selbst vom kleinen Supermarkt in der Ackerstraße zur gemeinschaftlichen Terasse des Servicewohnen. 

Das Projekt wurde von der Aktionsfondsjury ausgewählt und mit Mitteln der Sozialen Stadt aus dem Aktionsfonds gefördert.

Garten kann warten

14.06.2016

Text und Fotos: Andrei Schnell